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Angefangen hat alles im Jahr 2008, mit einem Töpferkurs für Anfänger. Und auch meine Ansprüche waren nicht all zu hoch gesteckt. Mit dem Minimalziel, dass mein Talent doch zumindest für einen Aschenbecher für den Hausgebrauch ausreichen sollte, schritt ich zur Tat. Meine ersten Erfahrungen mit dem Werkstoff Ton übertrafen allerdings bei weitem meine Erwartungen. Es war brennende Begeisterung von der ersten elektrisierenden Berührung an. Und auch das Erstlingswerk konnte sich durchaus sehen lassen. Aus dem angepeilten praktischen Haushaltsgegenstand war mein Jungfernkunststück entstanden: Eine Ziege. Sie wohnt bis heute im Tonstall.

Inzwischen vergehen die Jahre. Aber die Faszination fesselt mich mehr denn je. So hat die Ziege mittlerweile auch viele Tonfreunde kommen und gehen sehen. Die Arbeit mit den vier Grundelementen der Töpferei erdet und beflügelt mit seither gleichermaßen: Das „Erdige“, was man im Ton riechen und fühlen kann. Das „Feuer“, das im Ofen und in mir brennt. Die „Luft“, die den Arbeiten Leben und Farbe/Liebe einhaucht. Das „Wasser“, das eine reinigende Wirkung hat und die Objekte in geheimnisvollen Glanz und facettenreicher Farbigkeit erstrahlen lässt.

Wenn mein Funke nun auch auf euch übergesprungen sein sollte, was ich doch schwer hoffe, dann nehmt euch ein paar Minuten Zeit und schaut euch an, welche Objekte ich bereits in (m)einer Form zum Ausdruck gebracht habe. Ihr werdet Sabines Tierleben genauso im Tonstall antreffen wie Meyers Meisterstücke und eure Wunschwerke.

Viel Spass wünscht

Sabine Meyer